Bündnis B 189/B 5 statt A 14

 

 

Pressemitteilung

 

 

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14. September 2005

 

Das sagen die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zur A 14

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisverband Prignitz, und die Bürgerinitiative „Bündnis B 189/B 5 statt A 14“ haben die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten von SPD, CDU, Linkspartei.PDS, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt im Vorfeld der Bundestagswahl nach ihrer Meinung zur A 14 befragt. Insbesondere wollten wir wissen, ob die A 14 ohne wirklichen Alternativenvergleich endgültig in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen werden kann. Wir denken, dass die Antworten der Befragten interessant und für die Wahlentscheidung von Bürgerinnen und Bürgern, die von der A 14 betroffen wären, hilfreich sind. Und so haben sie geantwortet:

 

Bündnis 90/Die Grünen: Undine Kurth (ST) und Cornelia Behm (BB) sehen beide übereinstimmend keinen Bedarf für die A 14 und fordern die Durchführung eines ernsthaften Alternativenvergleiches. Sie werden sich im Bundestag dafür und für einen bedarfsgerechten Ausbau der vorhandenen Straßenverbindungen einsetzen.

 

Linkspartei.PDS: Petra Sitte (ST) verweist auf das immer noch gültige Positionspapier der PDS-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt aus dem Jahr 2001, in dem die Ertüchtigung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur statt einer Nordverlängerung der A 14 gefordert wird. Sie wird sich in ihrer politischen Arbeit daran ausrichten. Lothar Bisky (BB) betont, dass sich die PDS für die umfassende Prüfung der Alternativen zur A 14 und für eine nochmalige Prüfung aller Straßenbauprojekte auf effektiven Einsatz finanzieller Mittel einsetzt. Eine klare Aussage für oder gegen die A 14 ist der Antwort nicht zu entnehmen. Letztlich würde die Entscheidung auf einen Kompromiss hinauslaufen.

 

FDP: Cornelia Pieper (ST) schreibt, dass sich die FDP im Bundestag nicht für die Hosenträgervariante ausgesprochen hatte, gleichwohl aber stets für einen Lückenschluss zwischen Magdeburg und Schwerin eingetreten ist. Rot-Grün hätte inzwischen mit dem BVWP vollendete Tatsachen geschaffen, die nun nicht mehr geändert werden könnten. Sie ist der Meinung, dass der Bundestag nicht mehr in die weiteren Entscheidungen involviert sei, sie aber unsere Hinweise in ihrer persönlichen Auffassung berücksichtigen werde. Heinz Lanfermann (BB) hat nicht geantwortet, so dass wir die Meinung der FDP in Brandenburg nicht kennen.

 

Wir hätten gern auch die Meinungen der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten von SPD - Steffen Reiche (BB) und Christel Riemann-Hanewinckel (ST) - und CDU - Katherina Reiche (BB) und Christoph Bergner (ST) - wiedergegeben, leider haben sie nicht geantwortet. Anscheinend sind andere Themen im Wahlkampf wichtiger als die Belange von Menschen, deren Lebensqualität durch eine Autobahn massiv und nachhaltig beeinträchtigen wird. Aber wir werden dran bleiben, versprochen!

 

V.i.S:d.P.G.: Wilfried Treutler

 

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